Ausstellungsbereich Solare Energie

Solare Energiesysteme und Speicher Die Neue Zielgruppe – Landwirte

Warum Ausstellen?

  • Die Zeit der „Renditeanlagen“ durch Netzeinspeisung und Förderung ist vorbei. Ältere Anlagen fallen in den kommenden Jahren aus der Vergütung.
  • Die Installation von neuen PV-Anlagen zur Deckung des eigenen Stromverbrauches ist eine lukrative Investition. Landwirte haben noch jede Menge freier Flächen auf Stallgebäuden, Scheunen und Fahrsilos.
  • Der Strombedarf auf Höfen mit Nutztierhaltung ist enorm groß und steigt durch zunehmende Elektrifizierung von Arbeitsmaschinen und Fuhrpark.
  • Landwirte sind maßgeblich an den Entscheidungen über Module, Unterkonstruktionen, Wechselrichter und Stromspeicher beteiligt.
  • PV ist auf vielen Höfen fester Bestandteil des Betriebs. Die Technik ist bekannt, das Interesse an PV und Stromspeicher sehr groß. Die Landwirtschaft ist eine große Chance für die Solarbranche – Sie ist mächtig und investitionsfreudig!

Photovoltaik, Stromspeicher und E-Fahrzeuge elektrifizieren die Gesellschaft und dringen in immer neue Anwendungen vor. Das Fachmedium photovoltaik hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Solarindustrie, den Herstellern der Stromspeicher und der elektrischen Mobilitätslösungen sowie dem installierenden Handwerk systematisch neue, potente Zielgruppen zu erschließen. 

In enger Kooperation mit der DLG Service GmbH werden die Landwirte von der photovoltaik-Redaktion umfassend über die Chancen durch solare Eigenstromversorgung informiert.

Deutschlandweit gibt es nach Angaben der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) in Frankfurt am Main rund 215.000 landwirtschaftliche Betriebe ab einem Hektar. Viele Betriebe kombinieren die Landwirtschaft mit Tourismus, bemühen sich um Naturschutz und bieten regionale, nachhaltige Gastronomie. Die DLG selbst zählt rund 30.000 Mitglieder. 

Der Vorteil dieser Zielgruppe: 

Ein sehr hoher Prozentsatz der Landwirte in Deutschland und Österreich kennt die Photovoltaik bereits.

 

Die DLG schätzt, dass zwischen 60 und 80 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland bereits über eine Solaranlage verfügen. Allerdings speisen diese Anlagen ins Netz ein, denn sie wurden gebaut, als die Einspeisevergütung noch lukrativ war. 

Nun wird der Eigenverbrauch des Sonnenstroms auf den Höfen immer wichtiger. Zumal viele ältere Anlagen in den kommenden Jahren aus der Vergütung fallen.

 

Ohne leistungsfähige Stromspeicher ist diese solare Selbstversorgung der Betriebe kaum denkbar. 

Zunehmend halten auf den Höfen und Schlägen elektrische Arbeitsgeräte und Maschinen Einzug.

Der hohe Bedarf an Wärme (Inkubatoren, Heizung, hygienische Warmwasserbereitung, Trocknung), Lüftung, Kälte (Kühlung und Gefriertechnik in der Weiterverarbeitung) oder Kraft (Pelletiersysteme, Rührwerke, Hilfsgeräte) bietet weitere Möglichkeiten, die solare Energie vor Ort zu speichern und zu nutzen. 

 

Landwirte verfügen über nahezu unbegrenzte Flächen und sie rechnen kühl. Diese Zielgruppe ist stets bestrebt, die Energiekosten zu senken. Denn im harten Wettbewerbsdruck sind geringe Kosten für Strom, Wärme und Mobilität ein wichtiger Vorteil für die Betriebe, wenn nicht gar notwendig für das wirtschaftliche Überleben. Nicht zuletzt sichert die Eigenstromversorgung die Unternehmen gegen Netzausfall ab. 

Auf diese Weise kehren die Landwirte als Zielgruppe für die Solarbranche zurück, eine mächtige und investitionsfreudige Zielgruppe. Die elektrisierte Landwirtschaft wird zum Schrittmacher der Energiewende in ländlichen Regionen und im Umland der Metropolen. 

Und Sie können auf der EnergyDecentral diese neue und sehr spannende Zielgruppe erreichen, die in den nächsten Jahren noch wichtiger werden, da 2021 die ersten Anlagen aus der gesetzlichen Einspeise-vergütung auslaufen werden.